Wertdenken vernichtet Leben

Im vorangehenden Beitrag ging es um die institutionelle Massenvernichtung von Leben. Die sozialen Spielregeln unserer Welt bringen jedes Jahr 18 Millionen Menschen den Tod durch Mangelernährung. Warum ist das so? Wagen wir einen radikalen Blick darauf, was wir bisher über das Menschsein zu wissen glaubten. Moralische Überheblichkeit, so meine zentrale These, führt uns an den Abgrund der Existenz unserer Spezies.

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Massenvernichtung durch Hunger

„Der Hunger ist mit Abstand der Hauptgrund für Tod und Verlust auf unserem Planeten. (…) Im Jahr sterben rund 70 Millionen Menschen, davon 18 Millionen durch Hunger und Unterernährung“, schreibt der Schweizer Soziologe Jean Ziegler1. Ziegler war von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, 2012 erschien sein Buch Wir lassen sie verhungern2. In diesem Beitrag geht es um die institutionalisierte Vernichtung von Leben: Heute, fast überall auf dem Planeten Erde.
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Woran mangelt es? Das Elend des süchtigen Konsumverhaltens

Was fehlt mir eigentlich?

Wir brauchen und verbrauchen immer mehr, um Befriedigung zu erlangen. Wirtschaftswachstum ist weiterhin eines der Hauptziele von Politik und Wirtschaft. Immer noch mehr vom Selben? Das klingt nach Dosissteigerung und Kontrollverlust.

In dem folgenden Beitrag geht es mir darum, den engen Zusammenhang von Konsum und Sucht zu schildern. Weiterlesen